Der Wächter und meine Wahrnehmung

Ich wollte lediglich mein Leben genießen, doch wie so oft, kam vieles anders als gedacht. Die Matrix schaltete sich ein und wollte mir das Leben schwer machen. Es kam zu einer gefühlt äußerst unangenehmen Begegnung und Situation...

Der Wächter und meine Wahrnehmung

Ende 2019. Ich saß gerade mit dem Laptop auf der Terrasse und schaute rüber in die Ferne. Reisfelder, Bananenbäume und Sonnenschein. Urlaubswetter. Wochenlang schon Mitte 30 Grad.

Ich war bereits eine Weile in Thailand und arbeitete zu dieser Zeit auf einer Farm. Urlaub gegen Hand. Man arbeitet drei oder vier Stunden täglich, hilft bei den täglich anfallenden Aufgaben und bekommt dafür Unterkunft und Verpflegung gestellt. Einen guten Monat war ich dort und habe nur wenige Euros dabei ausgegeben. Eine wundervolle und auch herausfordernde Erfahrung, mit einigen Höhen und Tiefen.

Es geht also auch ohne Geld auf der anderen Seite der Welt. Eine von vielen Erkenntnissen die ich damals hatte. Eine weitere Erkenntnis war, dass es nicht überall auf der Welt warmes Wasser zum Duschen gibt. Hier hatten wir nur, ich möchte es recht kühles Wasser nennen. Eisbaden zum Frühstück, denn Regenwasser ist oft kalt. Erfahrungen wie diese forderten die Persönlichkeit maximal heraus und haben auch dazu beigetragen, dass ich im weiteren Verlauf dieser irdischen Expedition auf vieles verzichten kann.

Umstände akzeptieren und annehmen können, wie sie sind, ohne ins Drama der leidenden Persönlichkeit einzusteigen.

Wer sind wir, wenn wir auf die Leiden der Persönlichkeit nicht mehr eingehen und diese nicht weiterdenken? Wer bin ich, wer sind wir, wenn wir uns nicht mehr mit der Persönlichkeit identifizieren?

Ich saß täglich mehrere Stunden dort auf der Terrasse und schaute einfach in die Ferne. Diese Ruhe die in der Luft war. Außer dem Wind, der die Blätter der Bäume zum Rascheln brachte und den gelegentlich bellenden und ständig knuddeln-wollenden Hunde, die auf der Farm lebten, war dort nicht viel los. Diese Farm war so weit abgelegen, dass, ... wir waren beispiellos weit von der nächsten Stadt entfernt. Welch unendliche Ruhe doch dort in der Luft lag...

Und als ich dort auf der Terrasse saß, bekam ich eine E-Mail von meiner Hausbank. In diesem elektronischen Brief stand, dass ich mich unverzüglich melden solle mit dem Nachweis, dass ich noch in Deutschland gemeldet bin. Ob ich noch eine Wohnung in Deutschland habe, wollten sie wissen. Einige Zeit zuvor hatte ich mich aus Deutschland abgemeldet und mich auf den Weg nach Südostasien gemacht.

Damals war ich mir sicher: Ich komme nie wieder zurück. Ich bin fertig mit der westlichen Welt und vor allem aber mit Deutschland. Ich ließ diese E-Mail also im Postfach versickern und schaute weiter in die Ferne, über die Felder, rüber zu den Bananenbäumen.

Hast du je eine frische, noch vom Sonnenschein warme, Banane, von einem Bananenbaum gegessen?

Hier handelte es sich um gelbe Mini-Bananen. Sie waren vielleicht so groß wie ein großer Daumen. Du drückst einfach am-einen Ende der Banane zu und oben flutscht sie heraus. Zuckersüß und so intensiv im Geschmack… Sämtliche tropische Früchte, schmecken dort wie aus einer anderen Welt. Maximale Faszination für die Geschmacksknospen :)

Wochen später kam erneut eine E-Mail von dieser Bank mit einer erneuten Aufforderung, dass ich doch nachweisen solle, dass ich eine Wohnung in Deutschland habe.

Die meisten Banken verlangen einen Wohnsitz, um deren Dienste in Anspruch nehmen zu können.

Da ich zu diesem Zeitpunkt weder eine Wohnung in Deutschland, noch vor hatte jemals zurück zukommen... Ich war gerade in Kambodscha und... es war um den Jahreswechsel herum und ziemlich warm und schön dort und... Ich ignorierte die Mail und hatte mich um wichtigeres gekümmert:

Und zwar, um mich, und um dieses wahnsinns-Abenteuer in dem ich mich befunden hatte…

Gut vier Monate nachdem ich Deutschland den Rücken kehrte und das Land verlassen hatte, war ich wieder in Frankfurt gelandet. Diesen Tag und diesen Moment werde ich wohl nie wieder vergessen. Ich stand mit kurzer Hose, denn ich hatte keine lange mehr dabei und dem letzten Pullover den ich hatte, vor dem Flughafen in Frankfurt und wartete darauf abgeholt zu werden. Es waren gut sechs Grad draußen, es war kalt, es regnete, der Himmel und auch alles um mich herum war grau.

Es war grau, kalt und regnete.

Meine Persönlichkeit wollte für immer in der Ferne, der Wärme bleiben, doch das Gefühl in meiner Brust, mein innerer Kompass, war sich sicher: „Zurück nach Deutschland!“

In meinem System herrschte einige Zeit ein massiver Interessenkonflikt: "Sommer Sonne Sonnenschein oder weiter dem Herzen folgen?" Ich entschied mich, für mich und folgte meinem inneren Kompass. Dem Herzen zu Folgen bedeutet eben nicht, das sich alles stimmig und richtig anfühlen muss.

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Wenige Tage nach meiner Ankunft in Deutschland, erfuhr ich erst vom globalen Notstand der ausgerufen wurde. Die Philippinen genauso wie Thailand wurden geschlossen. Das waren zwei der Länder, in denen ich mich aufgehalten hatte. Der Corona Lockdown wurde ausgerufen.

Ich folgte meinem inneren Kompass, entgegen aller Hoffnungen und Wünsche, der in diesem Körper angesiedelten Persönlichkeit und war pünktlich zum Tore-Schluss zurück in der irdischen Heimat. Hinter mir gingen die Türen zu und das für eine ganze Weile. Insgesamt waren es vier Monate bei durchschnittlich Mitte 30 Grad in Südostasien. Freudestrahlend lacht mein Herz, wenn ich an diese Zeit denke, wenn ich diese Zeit noch einmal hochhohle und fühle...

Einige Tage später, suchte ich meine Hausbank auf und wollte einen Kontoauszug erbitten, denn ins Onlinebanking konnte ich mich nicht mehr einwählen und am Automaten hatte meine Kontokarte auch nicht mehr funktioniert.

Pünktlich mit meiner Rückkehr hatten sich nämlich verschiedenste Institutionen und Einrichtungen gemeldet und verlangten nach mir und vor allem aber meiner Aufmerksamkeit. Alle hatten ganz plötzlich fragen und wollten etwas von mir. Ich brauchte also die Kontoauszüge der letzten Monate um Transaktionen nachweisen und belegen zu können.

Es war wirklich interessant, denn innerhalb weniger Tage hatte mich die global vermutlich einzigartige Bürokratie Deutschlands wieder eingeholt. Tisch und Ablage füllten sich beständig und meine Gedanken kreisten im Labyrinth. „Was mache ich hier überhaupt und wieso tue ich mir das eigentlich an?!“ Regen, kalt, Matsche, Nass, Grau, lange Gesichter bei den meisten Menschen und... Zu dieser Zeit hatte ich es wirklich mit einem inneren Konflikt zu tun. Die Gedanken schwankten zwischen: Sommer Sonne Sonnenschein und... Kalt, Nass und Grau. "Womit habe ich das nur verdient?"

Meine Persönlichkeit litt Qualen.

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Ich betrat also die Bank und ging vor zum Schalter. Zunächst hatte mich eine freundliche junge Dame empfangen, der ich mein Anliegen schilderte. Ich ließ sie wissen, dass ich einen Kontoauszug benötige. Sie probierte einige Dinge aus und stellte dann fest, dass mein Konto gelöscht wurde. Nach einigen weiteren Blicken ins System drehte sie sich um und ging an einen Tisch. An diesem Tisch saß eine weitere Mitarbeiterin. Sie fragte sie um Rat, denn sie hatte die Situation nicht verstanden.

Die erfahrenere Dame, die noch an ihrem Arbeitsplatz saß, wollte wohl jeden Moment aufstehen, doch drehte sie erst den Kopf, wie in Zeitlupe zu mir. Mich traf ein Blick oder vielmehr eine Frequenz, die mich und meinen Körper schwer erschrecken und aufschrecken ließ. Es war, als würde sich ihr Kopf in Zeitlupe in meine Richtung drehen, und der Moment, die Wirklichkeit wirkte für einen Augenblick wie eingefroren. Mein Herz begann wie verrückt zu Klopfen und es kam ein Gefühl von Angst in mir auf.

Mein Gehirn interpretierte dieses aufsteigende Gefühl als eine Wahnsinns Angst und Verunsicherung. Sie stand auf und machte sich auf den Weg zu mir - zwischen uns lagen keine 5 Meter und auf dem Weg zu mir, auf halber Strecke fauchte sie mir bereits entgegen:

„JA, ICH HABE DAS KONTO GELÖSCHT!“

Damals hatte ich, und ich schreibe diesen Text nun gut drei Jahre nach diesem Ereignis, hatte ich mich zwischenzeitlich noch gefragt was mit der Frau nicht in Ordnung sei. Heute weiß ich, es wurde lediglich ihr Körper genutzt. Ein nicht sonderlich wohlwollendes Wesen hatte wohl Platz genommen und mich dort empfangen. Da wollte mir jemand ein Bein stellen und mir Schwierigkeiten machen.

„ICH HABE IHNEN E-MAILS GESCHRIEBEN UND SIE HABEN NICHT GEANTWORTET. DA HABE ICH IHR KONTO EINFACH GELÖSCHT!2

WOW. Das habe ich wohl gemerkt dachte ich mir. Ich wollte es erst aussprechen und reagieren, doch ich merkte das meine Persönlichkeit schon zum Gegenangriff über gehen wollte: „Was fällt dir ein so mit mir zu reden, du...“ Eine Menge vermeintliche Reaktionen und Zurechtweisungen schwirrten durch meinen Kopf.

Zur gleichen Zeit war es, als stehe jemand neben mir, der sagte oder mich vielmehr wissen ließ: „Einfach ruhig bleiben und Wahrnehmen! Nur Wahrnehmen!“

Wahrnehmen... ich fühlte mein rasendes Herz, die Verunsicherung, die meinen Körper fast schon Zittern ließ und diese Gedanken in meinem Kopf, reagieren zu wollen.

Sie wechselten sich ab, diese Gedanken und Gefühle… In mir schwankte es zwischen „Gegenangriff und Reagieren“ und „Wahrnehmen und Ruhig bleiben“.

Ich erklärte ihr so gut ich konnte und in Ruhe die Situation und dass ich einen Kontoauszug benötige, da ich diesen wiederum bei verschiedenen Institutionen vorzeigen müsse.

„DAS GEHT NICHT MEHR!“ DAS KONTO IST GELÖSCHT! EIN KONTOAUSZUG VON EINEM GELÖSCHTEN KONTO KOSTET 70 EURO!

Während etwas in mir am liebsten geplatzt wäre, schaute ich sie einfach nur an. Gefühlt schauten wir uns 30 Sekunden lang einfach nur an, mitten in die Augen und ich dachte immer wieder in mir: „Ich sehe dich! Ich bin hier und ich sehe dich!“

Ich trat einen Schritt vor und wir schauten uns weiter an.

Von der Seite konnte ich das Display des Computerbildschirms sehen, hinter dem sie stand. Ich schob meinen Kopf etwas vor und konnte eine Kontoübersicht, samt der vergangenen Transaktionen sehen. Ich sagte zu ihr: Das ist doch mein Konto, oder? Eine Kontoübersicht von meinem alten Konto?

„Ja, aber das ist nur eine Übersicht. Das ist nur für interne Zwecke!“

Ich schob meinen Kopf noch weiter vor und schaute einfach direkt auf den Bildschirm.

„Das darfst du nicht, das ist verboten“. Schossen mir die Gedanken in den Kopf."

Ich sagte zu ihr: „Da unten rechts steht doch „Drucken“, da können sie doch einfach drauf Klicken und es für mich ausdrucken, damit würden sie mir einen großen Gefallen tun!“

„NEIN, das darf ich nicht, das ist nur für uns, intern!“

Und wieder schaute ich sie einfach nur an und atmete. Wir schauten uns in die Augen… es war wie ein Krieg in mir. Unzählige Gedanken, Gefühle und unzählige Reaktionen machten sich bemerkbar, doch beschloss ich in diesem Moment nur zu Schauen, sie einfach nur wahrzunehmen.

Nach einer guten Minute zuckte ihr Kopf hin und her - plötzlich drehte sie sich um und ging einige Schritte von der Empfangstheke weg. Während dieser Schritte wiederholte sie es erneut:

„Das darf ich nicht, das ist nur für uns, intern“. „Das darf ich nicht, das ist nur für uns, intern“. Dann nahm sie einige Seiten Papier aus dem Drucker.

Sie drückte offensichtlich auf die Schaltfläche, die den Drucker aktivierte. Wieder sagte sie: „Das darf ich nicht, das ist nur für uns, intern“.

Ich nahm sie weiterhin, einfach nur wahr. Ich blieb einfach stehen, atmete, schaute sie an und fühlte mich und meinem Körper.

In diesem Moment hatte sich in der Wirklichkeit etwas verschoben. Oder vielmehr wurden neue Möglichkeiten eingegeben.

Sie gab mir die Zettel und sagte dabei noch: „Das darf ich nicht, das ist nur für uns, intern. Wollen sie wieder ein Konto bei uns eröffnen?“

Ich staunte nicht schlecht, war irgendwie sprachlos und auch irgendwie gefasst. Alles wirkte so surreal. Diese Situation in der mich befand war so verdreht, das ich es mit dem Verstand nicht greifen konnte.

Dann bedankte ich mich lächelnd bei ihr und nickte ihr dabei verneinend zu: „Nein, danke ich brauche hier kein Konto mehr.“

Diese von meinem Verstand und auch meinem Körpersystem, zunächst als super unangenehm eingestufte Situation, zeigte mir im Anschluss mehr als deutlich, wie kraftvoll unsere neutrale Wahrnehmung ist.

In jedem Moment des Lebens, haben wir die Fähigkeit, die Wirklichkeit voller Neutralität und Respekt anzupassen.

Die Matrix, die vorgegebenen Skripte Pochen auf Reaktion & Aktion. Die vorgegebenen Bahnen fordern ein Reagieren auf Umstände und Situationen.

Was geschieht mit uns und was geschieht mit der Welt in der wir leben, wenn wir aufhören zu reagieren? Was geschieht, wenn wir mit bedacht und ganz bewusst, unsere Wahrnehmung, uns selbst und unser Gefühl, in jeden Moment des Lebens einbringen und damit dann ganz neue Frequenzen und neuen Möglichkeiten einfließen lassen?
Ich lade dich ein, dir deiner kraftvollen Wahrnehmung bewusst zu werden und in die eigene Untersuchung zu gehen. Was geschieht, wenn du das Reagieren stoppst und deine neutrale Wahrnehmung einbringst?

Viele liebe Grüße

Kevin Manke

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